30.11.2014

SICHERN AUCH SIE SICH EIN STÜCK HEIMAT

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 zerlegt und  zu Ihnen nach Hause transportiert.

 

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M.Schönauer


 

Abbau und Wiederaufbau

Kornspycher

 


 

Korn- Spycher

 

 

KORNSPYCHERkornspycher

kornspycherli

 

Dieses schöne Spycherli ist verkauft

 

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Als Ferienhaus ..Fumoir ..Raucherlokal..als Blickfang

oder Saunahäuschen oder.........in Ihren Garten

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Danke für Ihr Interesse ich werde Sie kontaktieren.Thank you for contacting us. We will be in touch with you very soon

 

 

 


 


spycher lützelflueh spycher eingangHälblig Spycher aus Lützelflueh wurde nach Summiswald gebracht und aufgebaut .

Danke an Fam. Moser c


spycher zu verkaufenspycher aarau telliDieser Spycher wurde durch uns in Mutten Signau abgebaut

und danach wieder aufgebaut in Aarau ,im Telli ,Weihermattstrasse, und dient nun als neue Atraktion für das Restaurant

 

Signauer Spycher

 

verkauft14.03.2012

 

 


Berner Spycher

er kann restauriert und bei Ihnen wiederaufgebaut werden   siehe Plan

Schwarzenburger Spycher  ist nun abgebaut und wird restauriert, Wiederaufbau auf Ihrem Grundstück 

Rufen Sie an ----    0041 774375772   M.Schoenauer    E-Mail


 

original erbaut 1721

verkauft

Neuer Standplatz ist nun gefunden in super Umgebung (Aarau )


verkauft Huttwiler  Spycher

Wird geliefert und auf Ihrem Grund aufgebaut. Rufen Sie an ----    0041 774375772   M.Schoenauer   E-Mail


     Herziger kleiner Luzerner Spycher zu verkaufen   ca 3,50/4,00 m First 4,20

Wird geliefert und auf Ihrem Grund aufgebaut. Rufen Sie an ----    0041 774375772   M.Schoenauer E-Mail


 


Hier möchte ich gerne diesen Spycher (Strengelbach) vorstellen der nun seinen endgültigen Standort gefunden hat.

Standort  Wettingen .


Verkauft

 


 


VERKAUFT

Spycher Region Thun zu verkaufen

ab Platz unrestauriert ca. 5m/5m...


Hier möchte ich gerne diesen Spycher (Truebschachen)vorstellen der nun seinen endgültigen Standort gefunden hat.

Standort oberhalb Lommis Thurgau.

  Dieser Spycher ist Verkauft


Schatzkammern der Geschichte

Zwei junge Emmentaler haben über 100 alte Kornspeicher erforscht – und dabei Erstaunliches zutage gefördert

Einst bewahrten die Bauern

darin Vorräte, Kleider und

Geld auf – heute dienen die

meisten Emmentaler Kornspeicher

nur noch der Zierde.

Jonas Glanzmann und Simon

Röthlisberger haben die stummen

Zeugen der Geschichte

zum Sprechen gebracht.

STEFAN VON BELOW

Für viele Besucher gehören sie zu

den Emmentaler Bauernhöfen wie

die Löcher zum Käse: Die hölzernen

Kornspeicher, oft mit ausgesägten

Verzierungen, Inschriften

oder Malereien versehen und mit

Geranien geschmückt. Die Speicher

sind aber nicht nur nett anzusehen,

sie haben auch einiges über

ihre Erbauer und deren Zeit zu berichten

wenn man sie zum Sprechen

bringt. Das können Jonas

Glanzmann und Simon Röthlisberger so gut wie niemand sonst.

Seit 1998 haben der 29-jährige

Hochbauzeichner und der 30-

jährige Zimmermann und Holzbautechniker

in ihrer Freizeit

sämtliche 109 Speicher der Gemeinde

Lauperswil erforscht – und

Erstaunliches zutage gefördert.

Vom Geschichtsvirus befallen

Angefangen hat es mit einem

Gefallen: Im Frühling 1998 bat der

Lauperswiler Dorfarchivar Hans

Minder die beiden Baufachleute,

für sein Buchprojekt ein paar Speicher

aufzunehmen. Bald seien sie

vom «Geschichtsvirus» infiziert

worden, erzählen die jungen Forscher.

In der Folge beschlossen sie,

sämtliche Speicher der Gemeinde

genau zu dokumentieren. Samstag

für Samstag zogen die beiden mit

Messgeräten, Zeichenblock, Digitalkamera

und Computer los, um

ein Gebäude nach dem anderen

aufzunehmen. Anfänglich hätten

viele Besitzer zurückhaltend reagiert,

berichtet Glanzmann, «doch

zum Schluss gabs Kaffee und Kuchen

». Dank ihrem Oberemmentaler

Dialekt habe sich manche

Türe geöffnet, auch wenn sie selbst

längst nicht mehr in der Gegend

wohnten.

Auf ihren Streifzügen machten

die beiden Speicherforscher manche

kuriose Entdeckung. Einer der

Speicher war seit 50 Jahren nicht

mehr geöffnet worden: Die säuberlich

aufgereihten Einmachgläser

wiesen dicke Schimmelkragen auf,

und die aufgehängte Hamme fiel

schier aus der Schwarte. Das Sonntagsgewand

aber hing noch immer

an seinem Platz. Andernorts fand

das Forscherduo Spuren von Einbrüchen, die 200 und mehr Jahre zurücklagen: In die Rückwand gesägte Öffnungen, die später mit Holz- und Altmetallstücken wieder verschlossen worden waren –

Letzteres zum Schutz vor weiteren

Einbrüchen, denn Eisensägen gab

es damals noch nicht. Überhaupt

lag die Sicherheit ihrer «Schatztruhen » den Bauern sehr am Herzen.

So fanden Glanzmann und Röthlisberger nebst metallenen auch hölzerne Schlösser aus dem 17.

und 18. Jahrhundert, deren ausgeklügelter

Mechanismus auch heute

noch einwandfrei funktioniert.

In vielen Fällen geben Inschriften

teils fast bis zur Unkenntlichkeit

verwittert – und Malereien

weitere Hinweise auf die Erbauer

der Kornspeicher. Wo sie fehlen,

können die Freizeitforscher nicht

selten aufgrund ihres Vergleichsmaterials eruieren, welcher Zimmermeister den Bau verantwortete.

Zwar habe man ohne Pläne gebaut, erklärt Röthlisberger, jeder Meister habe aber seine eigene Elle gehabt. «Somit trägt jeder Speicher die Handschrift des Zimmermeisters », fügt Glanzmann hinzu.

Die Kornspeicher spiegeln aber auch die wirtschaftliche Entwicklung des Emmentals. Die meisten der Lauperswiler Speicher stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Damals war der Kornanbau

die Grundlage vieler Höfe, entsprechend

gross mussten die Lagerkapazitäten

sein. Kreide-, Rötel- und

Bleistiftzeichen im Innern geben

noch heute Aufschluss über die gelagerten Getreidemengen. Mit dem Aufkommen des Kartoffelund Rübenanbaus Ende des 18.

Jahrhunderts nahm der Bedarf an Kellerräumen zu: Viele ältere Speicher wurden nachträglich unterkellert.

Mit dem Siegeszug der Talkäserei

verlor der Kornbau an Bedeutung

und damit die Speicher.

Als die Eisenbahn schliesslich um

die Mitte des 19. Jahrhunderts das

Emmental erreichte, wurden sie

gänzlich überflüssig: Dank dem

neuen Verkehrsmittel konnten Güter

aller Art jederzeit problemlos

herbei- und weggeschafft werden.

Spannende Führungen

Seit zwei Jahren machen die beiden

Speicherforscher ihre Resultate

mittels Führungen einer breiteren

Öffentlichkeit zugänglich. Ausgehend

vom Lauperswiler Dorfplatz

lernen die Teilnehmer in einem

zweieinhalbstündigen Rundgang

einige der 109 Speicher in der

Gemeinde kennen – darunter den

ältesten aus dem Jahr 1611, der bis

vor Kurzem völlig verbaut war und

mittels Pneukran aus einem Bauernhaus

herausgehoben werden

musste. Einer der Speicher kann

auch von innen besichtigt werden.

Die alten Korntröge stehen noch

heute der Wand entlang, daneben

liegt griffbereit das Getreidemäss.

Mit Hilfe eines Riegels lässt sich die Tür auch von innen verschliessen.

Ob die Einrichtung einst zum

Schutz vor Täuferjägern oder vor

Napoleons Soldaten diente, lässt

sich jedoch nicht mehr eruieren.

Abgeschlossen ist die Speicherforschung

für Glanzmann und

Röthlisberger indessen noch lange

nicht. Als Fernziel schwebt den

beiden die Publikation eines Buches

mit den Ergebnissen ihrer Arbeit

vor. Bis dahin werde es aber sicher

noch einmal fünf Jahre dauern,

sagen sie – die Auswertung der

Datensätze gestalte sich alles andere als einfach. Eine Ausweitung des Projekts auf andere Gemeinden steht dagegen nicht im Vordergrund.  «Nach 100 Speichern ist es doch nicht mehr ganz so interessant wie am Anfang», meint Glanzmann schmunzelnd.

[i] NÄCHSTE FÜHRUNG: Sa, 11. 9., 13.30 Uhr, Dorfplatz Lauperswil.

Siehe auch www.kornspycher.ch.

Ihr Hobby ist die Speicher-Forschung: Simon Röthlisberger und Jonas Glanzmann. MANU FRIEDERICH